Produkte 8 min readFeb. 2026

Phosphatdünger erklärt: DAP, MAP, SSP und TSP im Vergleich

Phosphatdünger erklärt: DAP, MAP, SSP und TSP im Vergleich

Phosphor ist einer der drei Hauptnährstoffe für das Pflanzenwachstum und nicht substituierbar. Ohne ausreichende Phosphorversorgung stagniert die Wurzelentwicklung, die Blüte verzögert sich und die Erträge bleiben hinter dem Potenzial zurück. Dieser Leitfaden erklärt die wichtigsten Unterschiede und hilft Distributoren bei der richtigen Produktwahl.

Warum Phosphor entscheidend ist

Phosphor treibt die Bildung von ATP an, der Energiewährung aller lebenden Zellen. Eine ausreichende Phosphorversorgung zur Saat ist entscheidend: sie beschleunigt die Wurzelbildung und verbessert die Frühjahrsvitalität.

Anders als Stickstoff wird Phosphor in den meisten Böden kaum ausgewaschen. Er bindet an Bodenpartikel und bleibt über Monate verfügbar.

DAP (Diammoniumphosphat): Profil und Anwendungen

DAP (18-46-0) ist der weltweit meistgehandelte Phosphatdünger mit 18% N und 46% P₂O₅.

Eigenschaften: DAP löst sich schnell in der Bodenfeuchtigkeit und liefert sofort verfügbares Phosphat und Ammoniumstickstoff.

Anwendungen: Vorsaat-Grunddüngung bei Weizen, Mais, Raps, Zuckerrüben; Mischkomponente in NPK-Produktion.

Herkünfte: Marokko (OCP), Saudi-Arabien, China.

MAP (Monoammoniumphosphat): Wann MAP statt DAP?

MAP (11-52-0) enthält 11% N und 52% P₂O₅.

Unterschied zu DAP: Geringerer Stickstoffgehalt, leicht saure Bodenreaktion — besser für kalkhaltige oder alkalische Böden.

Einsatz: Alkalische Böden in Südeuropa; Unterfuss-Düngung; Fertigation und Flüssigdüngerproduktion.

SSP (Einfach-Superphosphat): Der Schwefel-Bonus

SSP enthält 16–20% P₂O₅ und ca. 11–12% Schwefel als Calciumsulfat.

Vorteil: SSP ist der einzige grosse Phosphatdünger, der gleichzeitig nennenswerte Schwefelmengen liefert.

Einsatz: Schwefelarme Böden; Raps, Zwiebeln, Leguminosen.

TSP (Triple-Superphosphat): Reines Phosphat

TSP enthält 44–48% P₂O₅ ohne Stickstoff und Schwefel.

Vorteil: Konzentriertester Einzel-Phosphatdünger.

Einsatz: Intensive Phosphatprogramme; Mischkomponente in NPK-Fabriken.

Vergleich: DAP vs MAP vs SSP vs TSP

SorteN (%)P₂O₅ (%)S (%)Am besten für
DAP 18-46-018460Neutrale bis saure Böden
MAP 11-52-011520Alkalische / kalkhaltige Böden
SSP016–2011–12Schwefelarme Böden, Ölsaaten
TSP044–480Hoher P-Bedarf ohne N/S

Preise und Beschaffungsstrategie

Phosphatdünger-Preise werden durch die Verfügbarkeit von Rohphosphat (v.a. Marokko), Energiekosten und Währungsschwankungen beeinflusst.

Cerantis liefert DAP, MAP, SSP und TSP aus bewährten Quellen. Saisonale Muster: Phosphat-Nachfrage hat Spitzen im Herbst (Vorsaat) und Frühjahr. Deckung 4–8 Wochen vor Saisonspitze empfohlen.

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Häufig gestellte Fragen

Welchen Nährstoffgehalt hat DAP?
DAP enthält 18% Stickstoff (N) und 46% Phosphat (P₂O₅). Es ist einer der konzentriertesten Zweinährstoff-Dünger.
Wann sollte ein Distributor MAP statt DAP wählen?
MAP wird auf alkalischen oder kalkhaltigen Böden bevorzugt, wo seine leicht saure Bodenreaktion die Phosphatverfügbarkeit verbessert.
Was ist Einfach-Superphosphat (SSP)?
SSP enthält 16–20% P₂O₅ plus ca. 11–12% Schwefel als Calciumsulfat. Es ist der einzige grosse Phosphatdünger mit nennenswertem Schwefelgehalt.
Welcher Phosphatdünger ist am besten für alkalische Böden?
MAP wird auf alkalischen Böden bevorzugt. Seine leicht saure Reaktion wirkt der Alkalinität entgegen.
Liefert Cerantis alle Phosphatdünger-Sorten?
Ja. Cerantis liefert DAP, MAP, SSP und TSP in Grossmengen ab 20 MT pro Container auf CIF- oder FOB-Basis.